Ausstellung anlässlich 20 Jahre Ambulantes Kinderhospiz
Oberbürgermeister Daniel Bullinger eröffnete die Ausstellung mit den Worten "Es gibt keine richtige oder falsche Art, Trauer zu verarbeiten." und verwies damit auch auf die Möglichkeit, sich auf die besondere Weise der Trauerverarbeitung mit Hilfe eines Tattoos einzulassen. Jedes Tattoo ist ein sichtbares Zeichen: ein Name, ein Datum, eine Liedzeile, ein Symbol, eine Zeichnung.
Katrin Hartig, Trauerbegleiterin und stellvertretende Funkhausdirektorin beim MDR in Magdeburg, ist die Initiatorin der Ausstellung. Mit einführenden Worten wendet sie sich per Video an die Gäste und erläutert ihre Beweggründe für die Ausstellung. Für sie sind Tattoos Ausdruck einer neuen Trauerkultur: persönlich, mutig, sichtbar. Sie erzählen Geschichten, die unter die Haut gehen. Und sie sind Anker, Übergangsrituale, Identitätsmarker.
Die 1. Vorsitzende des Aki Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Kerstin Schelkle schlägt den geschichtlichen und theologischen Bogen zum Tattoo. Sie bedankt sich für die Wertschätzung der Arbeit des Ambulanten Kinderhopizes von nunmehr 20 Jahren, die der Besuch der Oberbürgermeisters Daniel Bullinger, des Bürgereisters Marcel Miara und der Ersten Landesbeamtin Anil Kübler deutlich macht.
Zum Schluss dankt OB Bullinger allen, die das Aki zu dem gemacht haben, was es heute ist: ein Ort der Wärme, des Verständnisses und der Fachkompetenz. Und er lädt nicht nur ein, sich die Ausstellung anzuschauen, sondern auch die von Familien gestalteten Seelenbretter, die im Garten ausgestellt sind.














